T-minus 90 Minuten. 1 1/2 Stunden bevor der Startschuss für den Publikumsverkehr begann, durften wir als Aussteller die Halle betreten. Der Endspurt konnte also beginnen. Fast jedes Projekt brauchte noch den letzten Feinschliff. Das Würfelspiel hatte noch ein paar Probleme mit dem tracking, dass Boot in “Park-a-boat” fuhr das ein oder andere male nicht vorwärts und die Verschiebemonitore zeigten nicht immer die Informationen an die man erwarten würde. Unter diesem Zeitdruck liefen die Projektteams jedoch zur Höchstform auf und gaben ihr bestes. T-minus 10 Minuten. Ein letztes mal durchatmen und den den Stand ablaufen.

Pünktlich um 10:00 Uhr betraten schon die ersten Gäste unseren Stand. Scheinbar magisch angezogen durch den riesigen LCD Bildschirm versuchten die ersten Mutigen den Pirat Ryan auf seiner Holzplanke zu retten. Bedient wird Saving Pirate Ryan über ein Board auf dem Boden. Durch Gewichtsverlagerung nach links und rechts wird beschleunigt bzw. abgebremst, durch bewegen nach vorne und hinten wird gelenkt. Ryan ist gerettet, sobald die Insel am Horizont erreicht ist. Auf dem Weg gibt es einige Bojen und Schatzkisten zu sammeln, für die es Punkte gibt. Der Highscore des Tages lag bei 701 Punkten. Wer ihn schlagen will ist herzlich eingeladen das Spiel einmal auszuprobieren.

Gleich neben Saving Pirate Ryan befindet sich der “Park-a-boat” Simulator. Ziel des Spiels ist es ein Boot an einer Reihe von Hindernissen vorbei zu manövrieren und in einer Hafenanlage vor Anker zu gehen. Zugegeben, es ist nicht ganz einfach. Gesteuert wird das Spiel stilecht mit einem Steuerrad und einem Gashebel. Vom jungen Matrosen bis zum erfahrene Kapitän die Ambitionen waren heute schon mehr als groß.
Das dritte Spiel in der Reihe ist eine Art Geschicklichkeitsspiel. Es fordert nicht nur Köpfchen sondern auch Geschwindigkeit. Das Würfelspiel kann wahlweise alleine oder zu zweit gespielt werden. Es gilt schnellstmöglich das angezeigte Symbol auf der Würfelseite zu finden und an der richtigen Stelle auf das Spielfeld zu setzen. Dafür bleibt nur wenig zeit. Je genauer man den Zielkreis trifft, desto mehr Punkte gibt es. Jeder Spieler hat 15 Versuche. Wird kein Symbol angezeigt, sollte man sich gemerkt haben welches zuletzt gefragt war. Hier sind katzenhafte Reflexe gefragt.

Das vierte Projekt, die Virtuelle Schiffswerft, biete einem die Möglichkeit, ein Traumboot flexibel und ganz nach den eigenen, individuellen Vorlieben zusammenzustellen. Es gibt eine Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten. Ob Monohull (ein Rumpf), Katamaran oder Trimaran. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Ist das Boot fertig, kann man es zu wasser lassen und während der Jungfernfahrt durch ein malerisch schönes Szenario manövrieren. Nicht nur beim Publikum, sondern auch bei Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Dirk Elbers war das Projekt der Master Studenten sehr beliebt. Er lies sich bei einem Rundgang über unseren Stand ausgiebig erklären, wie man sich sein Traumboot konfigurieren kann.
Neben den Projekten gibt es an den Wochenenden vier mal Täglich (11:00, 13:00, 15:00 und 17:00 Uhr) live Musik.

Wir laden jeden herzlich ein uns auf der boot zu besuchen. Zu finden sind wir in Halle 7.0. Die Messe geht noch bis zum 30.1. Informationen zur Anreise und zu den Ticketpreisen für die boot gibt es hier.
Mehr Fotos vom Eröffnungstag.